Fragen und Antworten zu meiner Hochzeitsfotografie

 

Warum sollten wir eine professionelle Fotografin buchen? Eine Freundin/Ein Freund bzw. Onkel Bob kann auch super fotografieren!
Die Antwort ist ganz einfach: Gäste sollen Gäste bleiben und gemeinsam mit Euch feiern.
Richtig gute Fotos können bewirken, dass Ihr lächelnd an viele Kleinigkeiten dieses Tages zurückdenkt. Die vielen Momente kommen wieder in Erinnerung, so als sei es gestern gewesen, als Ihr mit Kribbeln im Bauch und klopfendem Herzen aufgewacht seid. eshalb solltet Ihr nicht an Euren Hochzeitsbildern sparen und erst recht nicht darauf verzichten. Denn diese Bilder gehören Euch auch noch nach etlichen Jahren, selbst wenn Erinnerungen schon lange verblasst sind.

Wie weit im Voraus sollten wir Dich buchen?
So früh wie möglich. Am besten sprechen wir direkt miteinander, nachdem Euer Trautermin fest steht.

Wir brauchen eigentlich nur jemanden, der Fotos während der Zeremonie macht. Danach wird ein Freund/Verwandter fotografieren. Können wir Dich dafür engagieren?
Ich möchte mit meinen Bildern eine Geschichte erzählen und dies funktioniert nur, wenn ich Euch über einen längeren Zeitraum begleite und auch die vielen kleinen Details und Situationen einfange. Wenn Ihr nur Fotos vom Ringtausch, dem Hochzeitskuss und ein Portrait beim Eingang zum Standesamt oder zur Kirche haben wollt, dann seid Ihr mit einem Fotografin/einer Fotografin, der/die sich ausschliesslich darauf spezialisiert hat, wahrscheinlich besser beraten. Mein kleinstes Hochzeitspaket beinhaltet 2 Stunden Shooting – das ist aber nur von Montag bis Freitag buchbar.

Warum lohnt sich eine Tagesreportage?
Es ist wichtig, dass eine professionelle Fotografin/ein professioneller Fotograf bei der Trauzeremonie anwesend ist, allerdings passieren die interessanten und einmaligen Momente während des gesamten Hochzeitstages – oftmals unbemerkt von Euch als Brautpaar.
Bei den Vorbereitungen, während der Feier und auch in den Pausen geschehen eine Menge kleine und große Dinge.

Eine Hochzeitsreportage im journalistischen Stil erzählt die Geschichte Eures einmaligen Tages und fängt die Stimmung und die Atmosphäre ein. Viele von diesen Momenten werdet Ihr wahrscheinlich vor lauter Aufregung selbst gar nicht wahrnehmen – jedenfalls ging es mir so bei meiner eigenen Trauung. Um so schöner ist es dann doch, wenn es Fotos davon gibt, die man sich immer wieder anschauen kann.

Ich richte mich natürlich nach Euren Wünschen. Wenn Ihr also standesamtlich im kleinen Kreis heiraten wollt, dann werde ich Euch keine Hochzeitsreportage von früh bis spät aufschwatzen. Wenn Euch allerdings auch der gesamte Tag und nicht nur die Trauung wichtig ist, dann reichen ein paar schnelle Fotos vorm und im Standesamt nicht aus und es wäre schade, wenn Ihr darauf verzichtet.

Sämtliche Gefühle – von Aufregung, Freude, Rührung, Erschöpfung und Glück haben an diesem Tag ihren Platz, ihre Zeit und vor allem ihre Berechtigung. Nur mit einer Reportage über einen längeren Zeitraum (am besten den ganzen Tag) lässt sich diese Geschichte authentisch erzählen. Das beginnt beim sogenannten Getting Ready, dem Schminken und Ankleiden, zieht sich über das Standesamt/die Trauung bis zum Empfang und schließt mit dem Ende der Feier. Am liebsten bin ich Euer Schatten, bin da, wenn die Sonne aufgeht und gehe, wenn die Hochzeitstorte gegessen, der letzte Tanz getanzt und Ihr völlig erschöpft, aber unendlich glücklich seid.

Wir sind überhaupt nicht fotogen mögen es gar nicht, fotografiert zu werden!
Ich kann Euch nur eins sagen: Brautpaare sind immer schön!
Wichtig ist nur, dass Ihr Euch entspann und mir vertraut. Während Eures Brautpaarshootings habt Ihr an diesem Tag wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, Zeit „alleine“ zu verbringen. Natürlich bin ich dabei, aber mein Ziel ist es, dass Ihr mich und die Kamera nicht mehr wahrnehmt.

Ihr seid für Euch da, Ihr sollt nicht mit der Kamera flirten, sondern miteinander. Redet, lacht, schmust und macht Quatsch miteinander. Ihr dürft alles machen, was Ihr wollt. Es gibt keine Regeln, an die Ihr Euch halten müsst, die Kamera könnt und sollt Ihr dabei vergessen. Meine Aufgabe ist es, Euch in genau diese Stimmung zu bringen und wenn Ihr möchtet, gebe ich gerne ein paar Tipps und Anweisungen.

Und was ist wenn es regnet?
Es wird auf keine Fall regnen! Und falls doch, dann sagt Ihr Eure Hochzeit ja nicht ab, oder? Euer Tag wird auch im Regen schön, schließlich ist es Euer Tag und das Wetter hat darauf keinen großen Einfluss. Falls das Brautkleid nicht nass werden darf, sollte wir gemeinsam eine alternative Location für die Brautpaarfotos festlegen.

Wie viele Fotos bekommen wir?
Ihr bekommt alle Fotos, die technisch in Ordnung sind. Diese Fotos werden alle von mir bearbeitet und optimiert. Aus diesen Bildern sucht Ihr Euch dann die schönsten Portraits aus, die ich dann noch einmal retuschieren werde. Meisten bekommen die Paare ca. 400 – 800 Bilder, je nach Dauer der Reportage und was alles an dem Tag geplant ist.
Wie viele Fotos Ihr tatsächlich bekommt, hängt von mehreren Dingen ab:

Was ist geplant an dem Tag? Gibt es eine Location oder mehrere? Wie viele Gäste habt Ihr eingeladen? Wie ist das Wetter? Wie viel Zeit haben wir für die Paarfotos und wie lange bin ich überhaupt dabei?
Ich nehme von einem ganzen Hochzeitstag meist gut über 1.000 Bilder mit nach Hause. Daraus wähle ich die besten aus. Die Geschichte Eures Hochzeitstages und Eurer Liebe sollte man in etwa 300-400 Fotos (und einen Teil davon zusätzlich in schwarzweiß) erzählen können.

Wie lange warten wir auf die Bilder?
Das hängt von mehreren Faktoren ab, aber meist habt Ihr Eure Fotos nach etwa 20 Tagen – in der Regel nach vier Wochen.

In welcher Form bekommen wir unsere Bilder?
Ihr bekommt die Bilder in höchster Auflösung als JPG-Dateien ohne Wasserzeichen zum Download in einer persönlichen und mit einem Passwort geschützten Onlinegalerie.

Welche Rechte haben wir dann an den Fotos?
Mit Begleichung der Rechnung bekommt Ihr alle privaten Nutzungsrechte an den Bildern. Ihr könnt sie drucken, ins Internet stellen und/oder an Eure Freunde weitergeben. Ihr dürft die Bilder allerdings nicht verändern (also keinen Filter bei Instagram benutzen o.ä.).

Eine kommerzielle Verwendung ist ebenfalls untersagt, bzw. nur nach vorheriger Genehmigung durch mich möglich (Beispiel: Ein Brautmodengeschäft möchte Eure Fotos zu Werbezwecken verwenden). Hier greift mein Urheberrecht: Bei einer kommerziellen Nutzung muss ich zustimmen, habe Anspruch auf die Nennung meiner Urheberschaft und kann ein Honorar verlangen.

Können wir Geld sparen, wenn wir die Rohaufnahmen bekommen?
Die Aufnahmen kommen roh – RAW – aus der Kamera und müssen am Computer erst „entwickelt“ werden. Das kreative Bearbeiten meiner Aufnahmen ist ein wichtiger Teil meines Gestaltungsprozesses, der natürlich auch meinen Stil widerspiegelt. Deswegen biete ich nur das fertige Bild an und gebe keine RAW-Dateien heraus.

Mit welcher Kamera/Ausrüstung fotografierst Du?
Meine Hauptkamera ist klein und leise. So falle ich am wenigsten auf und die meisten Menschen merken gar nicht, dass ich sie gerade fotografiert habe. So entstehen authentische Bilder in lockerer Atmosphäre.
Ich nutze lichtstarke Objektive und den Blitz so selten wie möglich und so oft wie nötig. Am liebsten fotografiere ich mit dem vorhandene Licht – einerseits um die Menschen mit einem Blitz nicht „aufzuschrecken“ und andererseits so die reale Atmosphäre am besten gezeigt wird.
Ich habe auch immer eine Ersatzkamera dabei. Schließlich kann immer was passieren und ich möchte für den Fall eines technischen Problems gerüstet sein.

Was müssen wir bei den Bildern während der Trauung beachten?
Bitte fragt vorher, ob fotografieren während der Trauung erlaubt ist. Ich fotografiere während der Trauung ohne störendes Blitzlicht, denn mir ist ein besonders dezentes und zurückhaltendes Auftreten sehr wichtig.

Warum sollen wir Dir und nicht einer anderen Hochzeitsfotografin/einem anderen Hochzeitsfotografen vertrauen?
Beeindruckende Fotos auf der Website und schöne Worte allein würden mich nicht überzeugen, wenn ich mich für eine Hochzeitsfotografin oder einen Hochzeitsfotografen entscheiden müsste. Die Chemie spielt da auch eine sehr große Rolle und deshalb sollten wir uns unbedingt vorher kennenlernen.
Ich verspreche Euch, dass ich an Eurem Hochzeitstag alles dafür tun werde, dass Ihr beeindruckende Fotos erhaltet, die Euch auch noch nach Jahren mit sämtlichen Emotionen und tiefer Freude und an diesen Tag zurückdenken lassen.

 

Wir finden Dich und Deine Bilder toll, aber unser Budget reicht leider nicht.
Fragen kostet nichts… zwischen November und März und eventuell unter der Woche biete ich Vergünstigungen an. Eins solltet Ihr nicht vergessen: Die Hochzeit dauert einen Tag, die Hochzeitsfotos bleiben für immer. In fünf Jahren erinnert sich wohl niemand an den Schnitt vom Hochzeitskleid, wie viele Etagen die Torte hatte oder ob es mehr Kartoffeln oder Lachs am Buffet gab. Die Fotos bleiben und halten die Erinnerungen lebendig. Deshalb würde ich zuletzt beim Fotografen sparen.

Müssen wir für Dich ein Essen und einen Platz am Tisch einplanen?
Nein, müsst Ihr nicht – aber es wäre nett. Vor allem im Sommer ist es für mich wichtiger, genug zu trinken. Während Ihr und Eure Gäste das Essen geniessen, halte ich die Kamera stets bereit, nutze aber die Zeit, um die Location und andere Details zu fotografieren. Über ein gutes Essen freue ich mich natürlich – das gilt erfahrungsgemäß ebenso für den DJ und/oder die Band.

Du bietest einen Nachlass an, wenn wir die Bildrechte zur Veröffentlichung freigeben. Kann man das nachträglich wieder ändern?
Hochzeitsfotos sind ein sehr persönliches Zeitdokument. Ich kann sehr gut verstehen, wenn Ihr als Brautpaar es nicht möchtet, dass die eigenen Hochzeitsfotos im Internet zu sehen sind. Die meisten Brautpaare sehen das aber nicht so und ich erhalte für den Großteil meiner fotografierten Hochzeiten eine Veröffentlichungsfreigabe. Ihr könnt mir die Bildfreigabe auch zu einem späteren Zeitpunkt erteilen, andersherum sieht es aber so aus, dass eine einmal erteilte Freigabe nicht ohne weiteres rückgängig zu machen ist, da die Bilder ja dann veröffentlicht sind.

Wenn wir die Bildrechte zur Veröffentlichung freigeben, für welchen Zweck verwendest Du die dann?
Ich verwende die Hochzeitsfotos zur Eigenwerbung. Meist schreibe ich einen kleinen Beitrag hier in diesem Blog, es kann aber auch sein, dass ich Eure Hochzeitsfotos auf Hochzeitsmessen zeige, für Musteralben nutze, auf Facebook und Instagram veröffentliche und zu Fotowettbewerben einreiche, oder dass sie im Rahmen einer Berichterstattung über mich veröffentlicht werden. Zum Beispiel auf auf anderen Blogs oder in Büchern. Ich verkaufe aber keine Fotos für andere Zwecke.

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Ich freue mich darauf, von Euch zu hören.